Aktuelle Fälle in Brasilien und im Ausland unterstreichen die Wichtigkeit von Impfungen, frühzeitiger Diagnose und Information, um schwerwiegende Komplikationen durch die Krankheit zu vermeiden
São Paulo, Mai 2026 – Die bevorstehende FIFA-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexiko und Kanada hat nicht nur Fans, sondern auch Gesundheitsbehörden mobilisiert. Angesichts steigender Masernfälle in verschiedenen Regionen der Welt hat das Gesundheitsministerium eine nationale Impfkampagne speziell für Brasilianer gestartet, die zur Weltmeisterschaft reisen.
Die Initiative zielt darauf ab, Reisende zu schützen und das Risiko einer Wiedereinschleppung des Virus in das Land zu verringern, das derzeit als masernfrei gilt. Die Kampagne unterstreicht die Wichtigkeit, den Impfstatus vor der Abreise zu überprüfen und zu aktualisieren, und hebt hervor, dass Impfungen in Zeiten hohen internationalen Reiseaufkommens die wirksamste Form des individuellen und kollektiven Schutzes darstellen.
Laut Valéria Correia de Almeida , Ärztin und Professorin für Infektionskrankheiten an der Medizinischen Fakultät São Leopoldo Mandic in Campinas , erfordert die aktuelle Situation erhöhte Wachsamkeit. „Masern sind eine hochansteckende Krankheit, die in einigen Ländern noch immer aktiv zirkuliert. Im Kontext von internationalen Reisen und großen Menschenansammlungen steigt das Ansteckungsrisiko deutlich an“, erklärt sie.
Impfungen: Was Sie vor dem Einsteigen prüfen sollten
Laut Experten bleibt die Impfung die wichtigste Präventionsmaßnahme, und Reisende sollten idealerweise ihren Impfstatus im Voraus überprüfen. Zu den wichtigsten Impfungen, die Brasilianern für die Weltmeisterschaft empfohlen werden, gehören:
Speziell im Hinblick auf Masern empfiehlt das Gesundheitsministerium Impfschemata nach Altersgruppen, mit zwei Dosen für Personen bis 29 Jahre und mindestens einer Dosis für Erwachsene bis 59 Jahre, zusätzlich zu einer weiteren Dosis für Kleinkinder, die verreisen werden
Gibt es für die Einreise in bestimmte Länder vorgeschriebene Impfungen?
Derzeit verlangen die USA, Mexiko und Kanada unter normalen Reisebedingungen keine obligatorischen Impfnachweise für brasilianische Touristen. Die Gesundheitsbestimmungen können sich jedoch je nach internationaler epidemiologischer Lage ändern.
Es wird empfohlen, dass Reisende vor dem Einsteigen offizielle Quellen konsultieren, wie beispielsweise das Gesundheitsministerium und die Weltgesundheitsorganisation, sowie die Konsulate oder Gesundheitsbehörden der Zielländer, wo etwaige aktualisierte Einreisebestimmungen veröffentlicht werden.
Die Professorin betont, dass Impfungen, auch ohne Impfpflicht, eine unerlässliche Maßnahme zum Schutz des Einzelnen und der Gemeinschaft darstellen. „Reisende können sich nicht nur selbst anstecken, sondern das Virus auch ins Land zurückbringen und so zur Wiedereinschleppung von Krankheiten beitragen, die eigentlich schon unter Kontrolle waren“, erklärt sie.
Während Ihres Aufenthalts sind einfache Maßnahmen weiterhin wichtig, um Risiken zu minimieren. Es wird empfohlen, grundlegende Hygieneregeln einzuhalten, wie z. B. häufiges Händewaschen, die Verwendung von Händedesinfektionsmittel und das Vermeiden von engem Kontakt mit Personen mit Atemwegssymptomen. In geschlossenen Räumen oder Bereichen mit vielen Menschen kann das Tragen einer Maske, insbesondere für Risikogruppen, ratsam sein.
Bei der Rückkehr nach Brasilien wird empfohlen, alle verdächtigen Symptome, wie Fieber, Hautausschläge oder Atemwegssymptome, von einem Arzt untersuchen zu lassen, wobei die jüngste Reiseanamnese gebührend zu berücksichtigen ist.
Für Dr. Valéria ist die Weltmeisterschaft ein Grund zum Feiern, aber auch eine Gelegenheit, die Bedeutung von Prävention zu unterstreichen. „Zur Reiseplanung gehört auch, auf die eigene Gesundheit zu achten. Ein aktueller Impfschutz ist eine einfache, aber grundlegende Maßnahme für ein sicheres Reiseerlebnis“, so ihr Fazit.
Über São Leopoldo Mandic
Die Fakultät São Leopoldo Mandic in Campinas zählt laut dem Allgemeinen Studienindex (IGC) des brasilianischen Bildungsministeriums seit 15 Jahren zu den zehn besten Hochschulen Brasiliens. Ihr Lehrkörper besteht aus promovierten Professoren mit umfangreicher wissenschaftlicher Expertise, die an renommierten Bildungseinrichtungen im In- und Ausland ausgebildet wurden. Ausgestattet mit modernsten Laboren, voll ausgestatteten Zahnkliniken und Praktikumsplätzen in angeschlossenen Krankenhäusern und Gesundheitszentren bietet die Fakultät ihren Studierenden ab dem ersten Studienjahr praktische Erfahrungen in den Bereichen Zahnmedizin und Medizin sowie Forschungstätigkeiten und gemeinnützige Projekte. Realistische Simulationslabore, moderne Diagnose- und Ausbildungseinrichtungen sowie ein Innovationszentrum stehen Studierenden aller Fachrichtungen zur Verfügung. Darüber hinaus engagiert sich die Fakultät in Projekten wie dem „Gesundheitsboot“, das medizinische und zahnärztliche Versorgung in benachteiligte Gemeinden bringt. Die Fakultät São Leopoldo Mandic ist Teil der Mandic-Gruppe, die neun weitere postgraduale Einrichtungen in Brasilien und eine in Portugal betreibt. Zur Gruppe gehören außerdem drei weitere medizinische Hochschulen, die sich in den Städten Araras-SP, Limeira-SP und der Sertão Medical School (FMS) in Arcoverde-PE befinden.
Pressebüro der Mandic-Gruppe:
Nayrim Pinheiro | InPress Porter Novelli – mandic@inpresspni.com.br
Silvia Balbo Messias | São Leopoldo Mandic – silvia.balbo@slmandic.edu.br
Oriana Suprizzi | São Leopoldo Mandic – oriana.suprizzi@slmandic.edu.br
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