Die Trends in der Augenheilkunde zeigen, dass sich dieses Fachgebiet zunehmend auf Technologien stützt, die die Präzision bei Diagnose, Planung und chirurgischen Eingriffen erhöhen. In der refraktiven Chirurgie zeigt sich diese Entwicklung sowohl in der Weiterentwicklung bereits etablierter Techniken als auch in der Entwicklung individuellerer Ansätze für jeden einzelnen Patienten.
LASIK und PRK sind nach wie vor in der augenärztlichen Praxis vertreten, während Verfahren wie SMILE die verfügbaren Alternativen zur Korrektur bestimmter Refraktionsfehler erweitert haben. Gleichzeitig nehmen fortschrittlichere Hornhauttopographie und -tomographie, Aberrometrie, Femtosekundenlaser, Augenverfolgungssysteme und auf künstlicher Intelligenz basierende Werkzeuge einen immer größeren Stellenwert bei der Beurteilung und der Operationsplanung ein.
In diesem Artikel erfahren Sie, welche wichtigen Trends in der Augenheilkunde im Zusammenhang mit der refraktiven Chirurgie bestehen, wie neue Technologien die Planung der Eingriffe verändern und welche Kenntnisse für Ärzte, die mit diesen Veränderungen Schritt halten möchten, an Bedeutung gewinnen.
Was ändert sich in der refraktiven Chirurgie?
Die refraktive Chirurgie umfasst Verfahren, die darauf abzielen, Refraktionsfehler zu korrigieren und die Abhängigkeit von Brillen oder Kontaktlinsen bei entsprechend ausgewählten Patienten zu verringern. Zu den bekanntesten Techniken zählen die photorefraktive Keratektomie (PRK, engl. Photorefractive Keratectomy) und die laserunterstützte in-situ-Keratomileusis (LASIK, engl. Laser-Assisted In Situ Keratomileusis), während die Linsenextraktion durch einen kleinen Schnitt (SMILE, aus dem Englischen „Small Incision Lenticule Extraction“) eine Alternative darstellt, bei der eine Hornhautlinsen durch einen kleinen Schnitt entfernt wird.
Die wichtigste Veränderung der letzten Zeit besteht jedoch nicht nur im Aufkommen neuer Techniken. Die Planung wird zunehmend individueller gestaltet. Merkmale wie Form und Dicke der Hornhaut, optische Aberrationen, topografisches Muster und biomechanische Faktoren können in die Beurteilung einfließen, die der Entscheidung für einen chirurgischen Eingriff vorausgeht.
Daher geht der aktuelle Trend dahin, nicht ein einziges Verfahren als Lösung für alle Patienten anzusehen. Die Wahl hängt von der klinischen Beurteilung, den präoperativen Untersuchungen, den anatomischen Merkmalen und den Sehbedürfnissen jedes Einzelnen ab.
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Sind LASIK und PRK weiterhin relevant?
Trotz der Entwicklung neuer Verfahren spielen LASIK und PRK in der refraktiven Chirurgie weiterhin eine wichtige Rolle. Beide Techniken formen die Hornhaut um, um Refraktionsfehler zu korrigieren, unterscheiden sich jedoch hinsichtlich des chirurgischen Ansatzes und der postoperativen Genesung.
Bei der LASIK wird vor der Gewebeumformung mit dem Excimer-Laser ein Hornhautlappen angelegt. Der Einsatz des Femtosekundenlasers bei der Erstellung dieses Lappens stellte eine der technologischen Weiterentwicklungen der Technik dar und ermöglichte eine bessere Kontrolle dieses Schritts des Eingriffs.
Bei der PRK hingegen erfolgt die Behandlung an der Hornhautoberfläche. Die Technik profitierte zudem von den Fortschritten bei den Excimer-Lasergeräten, den Augenverfolgungssystemen und den individuellen Abtragungsprofilen. Aktuelle Übersichtsarbeiten zeigen, dass topografie- oder wellenfrontgesteuerte Verfahren dazu beigetragen haben, die Möglichkeiten zur individuellen Anpassung der Behandlung zu erweitern.
Innovation ersetzt also nicht unbedingt eine frühere Technik. In vielen Fällen verändert sie vielmehr die Art und Weise, wie der Augenarzt Patienten auswählt, den Eingriff plant und bereits bekannte Methoden anwendet.
SMILE erweitert die Möglichkeiten der refraktiven Chirurgie
Eine weitere Technologie, die in der refraktiven Chirurgie an Bedeutung gewonnen hat, ist SMILE, die Abkürzung für „Small Incision Lenticule Extraction“. Im Gegensatz zu LASIK erfordert das Verfahren keine Bildung eines Hornhautlappens.
Der Femtosekundenlaser erzeugt eine kleine Lenticule innerhalb der Hornhaut, die anschließend durch einen kleinen Schnitt entfernt wird. Die Technik wird hauptsächlich zur Korrektur von Kurzsichtigkeit und Astigmatismus bei Patienten eingesetzt, die die Indikationskriterien erfüllen.
Aktuelle Studien vergleichen weiterhin die Ergebnisse von SMILE mit denen von Techniken wie der wellenfrontgeführten LASIK. Die Erkenntnisse zeigen, dass beide Verfahren bei ausgewählten Patienten gute Ergebnisse erzielen können, weisen jedoch auch auf Unterschiede hinsichtlich optischer Aberrationen, Astigmatismuskorrektur, Genesung und biomechanischer Eigenschaften der Hornhaut hin.
Für den Augenarzt unterstreicht dies die Notwendigkeit, mehr als nur einen Ansatz zu verstehen. Die Entscheidung für ein Operationsverfahren hängt tendenziell weniger von der Vorstellung einer allgemein überlegenen Technik ab, sondern vielmehr von der Kombination aus wissenschaftlichen Erkenntnissen, dem Augenprofil und der individuellen Indikation.
Individuell angepasste Behandlungen gewinnen an Bedeutung
Einer der wichtigsten Trends in der refraktiven Chirurgie ist die Weiterentwicklung personalisierter Behandlungen. Anstatt lediglich den Refraktionswert als Grundlage für die Korrektur heranzuziehen, können neue Ansätze Informationen über die Anatomie und die optischen Eigenschaften des Auges einbeziehen.
Wellenfrontgeführte Chirurgie
Die Wellenfrontaberrometrie ermöglicht die Beurteilung optischer Abweichungen, die durch die herkömmliche Refraktion nicht vollständig erfasst werden. Dazu gehören die sogenannten Aberrationen höherer Ordnung, die Aspekte wie Sehqualität, Kontrast, Halos oder Blendeffekte beeinflussen können.
Diese Daten können in die Planung bestimmter Eingriffe einfließen. Ziel ist es, ein Behandlungsprofil zu erstellen, das besser auf die spezifischen optischen Eigenschaften des jeweiligen Auges abgestimmt ist.
Topografie-gesteuerte Behandlungen
Auch die Hornhauttopographie kann als Grundlage für bestimmte Abtragsprofile dienen. In diesem Fall berücksichtigt die Planung die Eigenschaften der Hornhautoberfläche und ermöglicht so einen individuell auf die Form des Auges abgestimmten Ansatz.
In Studien werden weiterhin topografiegesteuerte und wellenfrontgesteuerte Strategien verglichen. Die Ergebnisse unterstreichen, dass verschiedene Technologien spezifische Vorteile bieten können, während die richtige Indikation entscheidend bleibt, um zu bestimmen, welche Strategie angewendet werden soll.
Planung mittels Raytracing
Ein neuerer Ansatz nutzt Ray-Tracing-Algorithmen, um den Lichtdurchgang durch die verschiedenen optischen Komponenten des Auges zu simulieren. Ziel ist es, mehrere Messwerte zu integrieren, um das Korrekturprofil zu definieren.
Im Jahr 2025 veröffentlichte Studien bewerteten das Ray-Tracing-gesteuerte LASIK-Verfahren und stellten in ausgewählten Gruppen günstige Ergebnisse hinsichtlich der Refraktion und der Sehqualität fest. Es handelt sich jedoch um eine Technologie, die sich noch in der Entwicklung befindet, und die verfügbaren Ergebnisse müssen im Rahmen der Merkmale und Einschränkungen der jeweiligen Studie interpretiert werden.
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Hornhauttopographie und -tomographie sind immer ausgefeilter
Der Fortschritt in der refraktiven Chirurgie hängt auch von der Weiterentwicklung der Diagnostik ab. Daher ist es vor der Indikation eines Eingriffs notwendig, die Eigenschaften der Hornhaut im Detail zu verstehen und Situationen zu identifizieren, die das Risiko erhöhen könnten.
Die Hornhauttopographie und -tomographie spielen in diesem Prozess eine zentrale Rolle. Darüber hinaus können moderne Systeme verschiedene Oberflächen der Hornhaut, ihre Dicke, Höhe, Krümmung und weitere Merkmale bewerten, die für die präoperative Analyse herangezogen werden.
Laut der Übersichtsarbeit „Update on topography and tomography for refractive surgery“, die 2026 in „Current Opinion in Ophthalmology“ veröffentlicht wurde, haben Fortschritte wie die dreidimensionale Kartierung der Hornhaut, die Analyse der Epitheldicke und die Integration verschiedener Bildgebungsverfahren die präoperative Beurteilung erweitert. Infolgedessen können diese Technologien zur frühzeitigeren Erkennung von Veränderungen wie dem subklinischen Keratokonus sowie zur Einschätzung des Ektasie-Risikos beitragen.
Die Folge ist eine wesentliche Veränderung in der Praxis. Das Ergebnis der Operation hängt nicht nur von der Durchführung des Lasereingriffs ab, sondern auch von der Qualität der vor dem Eingriff durchgeführten Untersuchung.
Inwiefern erweitern die Trends in der Augenheilkunde den Einsatz künstlicher Intelligenz bei der refraktiven Planung?
Künstliche Intelligenz gehört ebenfalls zu den Trends in der Augenheilkunde. In der refraktiven Chirurgie umfassen die untersuchten Anwendungen vor allem die Auswertung von Untersuchungen, die Erkennung von Hornhautveränderungen, die Unterstützung bei der Auswahl von Intraokularlinsen sowie die Unterstützung bei der Operationsplanung.
Laut der Übersichtsarbeit „Artificial intelligence in refractive surgery“, die 2025 in „Current Opinion in Ophthalmology“ veröffentlicht wurde, findet künstliche Intelligenz bereits Anwendung bei der Erkennung von Keratokonus und Ektasie, in der Biometrie, bei der Dimensionierung von phasischen Intraokularlinsen sowie bei der Entscheidungsfindung in der refraktiven Chirurgie.
Laut der Übersichtsarbeit „Update on topography and tomography for refractive surgery“, die 2026 in „Current Opinion in Ophthalmology“ veröffentlicht wurde, gehört die Integration verschiedener Verfahren der Hornhautbildgebung mit auf künstlicher Intelligenz basierenden Werkzeugen zu den Entwicklungsschwerpunkten der präoperativen Beurteilung in der refraktiven Chirurgie.
Diese Werkzeuge ersetzen nicht die Notwendigkeit einer medizinischen Beurteilung. Sie erweitern die Menge der für die Interpretation verfügbaren Informationen und können die klinische Entscheidungsfindung unterstützen. Daher wird das Verständnis sowohl ihrer Möglichkeiten als auch ihrer Grenzen zu einer wichtigen Kompetenz für den Augenarzt.
Die Patientenauswahl bleibt ein grundlegender Schritt
Selbst modernste Geräte machen nicht jeden Patienten zu einem Kandidaten für die refraktive Chirurgie. Daher ist die präoperative Beurteilung nach wie vor unerlässlich, um Merkmale zu identifizieren, die die Indikation, die Planung und die mit dem Eingriff verbundenen Risiken beeinflussen.
Anamnese, refraktive Stabilität und augenärztliche Untersuchung müssen gemeinsam mit den Hornhautmerkmalen und den aus den ergänzenden Untersuchungen gewonnenen Daten analysiert werden. In diesem Zusammenhang betont die FDA selbst, dass die Entscheidung für eine LASIK-Behandlung eine angemessene Beurteilung, mögliche Kontraindikationen, Risiken und Erwartungen hinsichtlich des Ergebnisses berücksichtigen muss.
Dieser Aspekt gewinnt angesichts der zunehmenden technologischen Verfügbarkeit noch mehr an Bedeutung. Je mehr Daten also generiert werden, desto größer wird die Notwendigkeit, diese im klinischen Kontext jedes einzelnen Patienten zu interpretieren.
Welche weiteren Technologien verändern die Augenheilkunde?
Obwohl die refraktive Chirurgie zu den Bereichen gehört, die am stärksten mit technologischer Innovation in Verbindung gebracht werden, ist der Wandel in der Augenheilkunde weitreichender. Hochauflösende Bildgebungssysteme, künstliche Intelligenz, Biometrie und neue chirurgische Geräte verändern ebenfalls verschiedene Bereiche des Fachgebiets.
Künstliche Intelligenz wird beispielsweise bereits bei der Bildanalyse von Netzhauterkrankungen, Glaukom, Katarakt und Erkrankungen des vorderen Augenabschnitts eingesetzt. Die große Menge an Informationen, die bei augenärztlichen Untersuchungen anfällt, macht das Fachgebiet besonders geeignet für die Entwicklung von Tools zur diagnostischen Unterstützung.
Vor diesem Hintergrund verändert der technologische Fortschritt auch das Ausbildungsprofil der Fachärzte. Die Bedienung eines bestimmten Geräts ist nur ein Teil des Prozesses. Der Augenarzt muss verstehen, wie die Daten entstehen, welche Einschränkungen die einzelnen Methoden aufweisen und wie diese Informationen in die klinische Entscheidungsfindung integriert werden können.
Was verlangen diese Trends vom Augenarzt?
Die Entwicklung der Trends in der Augenheilkunde macht die berufliche Fortbildung zu einer ständigen Notwendigkeit. In der refraktiven Chirurgie muss der Arzt die Grundlagen der Optik, die Hornhautuntersuchung, die Patientenauswahl und die Auswertung von Untersuchungsergebnissen beherrschen sowie die Indikationen und Grenzen der verschiedenen Techniken verstehen.
Auch neue Geräte erfordern kritisches Urteilsvermögen. Eine neuere Technologie sollte nicht allein deshalb eingesetzt werden, weil sie eine Neuheit darstellt. Es ist Aufgabe des Facharztes, die verfügbaren Erkenntnisse zu bewerten und zu ermitteln, bei welchen Patienten ein bestimmter Ansatz Vorteile bringen kann.
Diese Kombination aus klinischem Wissen und technologischer Kompetenz wird tendenziell noch an Bedeutung gewinnen. Schließlich erweitern die Trends in der Augenheilkunde zwar die Analysemöglichkeiten, doch die Entscheidung hängt weiterhin von der medizinischen Beurteilung ab.
Wie lässt sich das Wissen in der Augenheilkunde vertiefen?
Um mit den Trends in der Augenheilkunde Schritt zu halten, reicht es nicht aus, sich lediglich mit neuen Geräten vertraut zu machen. Daher muss der Arzt sich ein solides Fundament in den Bereichen Augenerkrankungen, Anamnese, Befundauswertung, Behandlung und chirurgische Grundsätze aufbauen, um zu verstehen, wann und wie die einzelnen Mittel eingesetzt werden sollten.
Diese Vertiefung kann auf verschiedene Weise erfolgen, beispielsweise durch kontinuierliche wissenschaftliche Fortbildung, Kongresse, betreute praktische Tätigkeiten und spezifische Schulungen. Je mehr Erfahrung der Mediziner zudem mit unterschiedlichen klinischen Fällen sammelt, desto größer ist in der Regel sein Repertoire, um Untersuchungsbefunde mit der Entscheidungsfindung in Verbindung zu bringen.
Aufbaustudium in Augenheilkunde an der São Leopoldo Mandic
Für Ärzte, die mit den Trends in der Augenheilkunde Schritt halten und ihre Fachkenntnisse vertiefen möchten, bietet die Fakultät São Leopoldo Mandic ein Aufbaustudium in Augenheilkunde an. Die Ausbildung befasst sich mit der Diagnose, Behandlung und Prävention von Augenerkrankungen und verbindet dabei theoretische Inhalte, klinische Praxis und chirurgische Grundlagen. Darüber hinaus umfasst der Lehrplan Themen der Refraktion und der refraktiven Chirurgie.
Die Einrichtung teilt mit, dass ihr Aufbaustudiengang in Augenheilkunde an verschiedenen Standorten angeboten wird. Aus diesem Grund hebt die offizielle Website des Programms den hohen Anteil an betreuter Praxis und der Betreuung echter Patienten hervor, wodurch Ärzte ihr Wissen in konkreten klinischen Situationen erweitern und sich über die neuesten Trends in der Augenheilkunde auf dem Laufenden halten können.
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Abschließende Überlegungen
Die Trends in der Augenheilkunde zeigen, dass sich die refraktive Chirurgie in Richtung von Verfahren entwickelt, die zunehmend auf die individuellen Merkmale des Patienten zugeschnitten sind. LASIK und PRK sind nach wie vor relevant, während SMILE und neue Strategien zur individuellen Anpassung die verfügbaren Möglichkeiten erweitern.
Gleichzeitig führt die Weiterentwicklung der Topographie, der Hornhauttomographie, der Aberrometrie, des Raytracing und der künstlichen Intelligenz dazu, dass die präoperative Beurteilung immer ausgefeilter wird. Für den Arzt bedeutet die Begleitung dieses Prozesses, nicht nur technische Fähigkeiten zu entwickeln, sondern auch die Fähigkeit, Daten zu interpretieren, wissenschaftliche Erkenntnisse zu bewerten und den jeweils geeigneten Behandlungsansatz auszuwählen.
FAQ: Trends in der Augenheilkunde und der refraktiven Chirurgie
Was sind die wichtigsten Trends in der refraktiven Chirurgie?
Zu den aktuellen Trends zählen der zunehmende Einsatz von Techniken wie SMILE, topografie- oder wellenfrontgesteuerte Behandlungen, auf Raytracing basierende Systeme sowie immer detailliertere Bildgebungsverfahren für die präoperative Planung. Auch künstliche Intelligenz spielt zunehmend eine Rolle bei der Datenanalyse und Entscheidungsunterstützung.
Ist LASIK noch eine aktuelle Technik?
Ja. LASIK ist nach wie vor eine der in der refraktiven Chirurgie eingesetzten Techniken und hat im Laufe der Zeit verschiedene technologische Fortschritte erfahren, darunter die Erstellung des Flaps mit einem Femtosekundenlaser und personalisierte Behandlungen. Die Indikation hängt von den klinischen Merkmalen des jeweiligen Patienten ab.
Was ist der Unterschied zwischen LASIK und SMILE?
Bei der LASIK wird ein Hornhautlappen gebildet, um die Hornhaut umformen zu können. Bei SMILE erzeugt ein Femtosekundenlaser eine Linsenscheibe innerhalb der Hornhaut, die anschließend durch einen kleinen Schnitt entfernt wird, ohne dass ein solcher Lappen gebildet wird.
Wird künstliche Intelligenz bereits in der refraktiven Chirurgie eingesetzt?
Künstliche Intelligenz ist bereits Gegenstand von Studien und Anwendungen in den Bereichen Befundauswertung, Erkennung von Hornhautveränderungen, Biometrie und Operationsplanung. Ihr Einsatz dient in der Regel als Hilfsmittel und nicht als Ersatz für die ärztliche Beurteilung.
Warum sind Topographie und Tomographie vor der Operation wichtig?
Diese Untersuchungen helfen dabei, die Form, die Dicke und andere Merkmale der Hornhaut zu analysieren. Neuere Systeme haben die Möglichkeiten erweitert, subtile Veränderungen zu erkennen und bei der Risikobewertung vor refraktiven Eingriffen zu helfen.
Gibt es eine postgraduale Ausbildung in der Augenheilkunde?
Ja. Die Fakultät São Leopoldo Mandic bietet ein Aufbaustudium in Augenheilkunde für Ärzte an, dessen Inhalte sich auf Diagnose, Behandlung, ergänzende Untersuchungen und verschiedene Bereiche des Fachgebiets beziehen, einschließlich der refraktiven Chirurgie.
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Quellenangaben
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AMERICAN ACADEMY OF OPHTHALMOLOGY. Was ist die Small Incision Lenticule Extraction? 2026.
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