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Das Internationalisierungsprogramm der „São Leopoldo Mandic“ ermöglicht Medizinstudenten Wahlpraktika im Ausland

Das Internationalisierungsprogramm der São Leopoldo Mandic wird noch im Jahr 2026 insgesamt 39 Medizinstudenten zu Wahlpraktika ins Ausland entsenden. 

Die Fakultät São Leopoldo Mandic wird im Jahr 2026 die Zahl der Medizinstudierenden erhöhen, die im Rahmen des Internationalisierungsprogramms der Einrichtung zu internationalen Wahlpraktika entsandt werden. Insgesamt werden 39 Studierende an dieser akademischen Erfahrung an Universitäten und Gesundheitseinrichtungen in sechs Ländern teilnehmen, womit sich die Teilnehmerzahl im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Alle ausgewählten Studierenden reisen bis Ende dieses Jahres ins Ausland. 

In diesem Jahr werden die Studierenden an akademischen Programmen in Ländern wie Portugal, den Vereinigten Staaten, Italien und Australien sowie weiteren Ländern teilnehmen. Neben den Zielorten variiert auch die Dauer des Auslandsaufenthalts je nach gewählter Form. Die Praktika können zwischen einem Monat und einem Jahr dauern.

Das Internationalisierungsprogramm der São Leopoldo Mandic bietet akademische Mobilitätsmaßnahmen für Studierende der Medizin und Zahnmedizin aller Standorte der Einrichtung an. Die Initiative zielt darauf ab, die berufliche Entwicklung durch Erfahrungen in verschiedenen Gesundheitskontexten auf der ganzen Welt zu stärken. Unter den 39 Studierenden, die für die internationalen Wahlpraktika im Jahr 2026 ausgewählt wurden, befinden sich Vertreter der Standorte Campinas, Araras und Limeira. Nach Angaben der São Leopoldo Mandic wird das Programm weiter ausgebaut und hat die Teilnehmerzahl im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. 

Laut Elizabeth Martinez, Koordinatorin für Internationalisierung an der Fakultät, bereitet das Programm die Studierenden auf die Gesundheitsversorgung in einem globalen Umfeld vor. Auf diese Weise lernen die Studierenden, die Auswirkungen sozialer, kultureller und sprachlicher Aspekte auf die medizinische Praxis zu verstehen. „Diese Erfahrung ist sehr wichtig, denn die Studierenden erweitern nicht nur ihre fachlichen und akademischen Erfahrungen, sondern entwickeln auch interkulturelle Kompetenz“, betonte sie. 

Neben der akademischen Mobilität umfassen die Maßnahmen zur Internationalisierung auch Vorträge mit internationalen Gästen und brasilianischen Fachkräften mit Auslandserfahrung. Auf diese Weise erweitert die Einrichtung den Kontakt der Studierenden mit unterschiedlichen Realitäten im Gesundheitswesen. Ziel ist es, akademische Erfahrungen zu vermitteln, die mit verschiedenen Kontexten der beruflichen Praxis verbunden sind.

Zum Auftakt der Aktivitäten des Wahlfachprogramms 2026 lud die Hochschule die teilnehmenden Studierenden zu einer Orientierungsveranstaltung ein. Dabei wurden Einzelheiten zur Abwicklung der Wahlpraktika im Ausland vorgestellt und der Erfahrungsaustausch mit Absolventen des Programms ermöglicht. Während der Veranstaltung konnten die Studierenden auch mit der Studentin Paula Serpa sprechen, die direkt aus Lissabon zugeschaltet war, wo sie derzeit noch ihr Praktikum absolviert. 

Im Rahmen der Veranstaltung gab die Hochschule Hinweise zur Abwicklung der Praktika in den jeweiligen Ländern sowie Empfehlungen zum Verhalten, zur kulturellen Anpassung und zur optimalen Nutzung der internationalen Erfahrung.