Aufbaustudiengang in Zahnmedizin

Lehrplan des Master- und Promotionsstudiengangs in Zahnmedizin

Der berufsorientierte Masterstudiengang SLMANDIC umfasst Lehrveranstaltungen zu theoretischen, methodischen und didaktisch-pädagogischen Grundlagen sowie zur klinischen Ausbildung und zum Unternehmertum, die miteinander verzahnt sind und die notwendigen Grundlagen für die Ausbildung hochqualifizierter Fachkräfte für Tätigkeiten im Lehrbereich und in der Wirtschaft liefern, mit dem Ziel, kritisches, wissenschaftliches und unternehmerisches Denken zu fördern, wobei die Stärkung wissenschaftlich-technologischer Projekte und Forschungsschwerpunkte zu diesem Zweck beiträgt. Die Masterarbeit zum Abschluss des Studiums wird entsprechend den Schwerpunktbereichen erarbeitet.

Die Struktur des Lehrplans des Masterstudiengangs SLMANDIC basiert auf vier Ausbildungssäulen:

(1) die fachliche Ausbildung entsprechend dem zahnmedizinischen Spezialgebiet innerhalb der 12 im Programm verfügbaren Schwerpunktbereiche;
(2) die wissenschaftliche Ausbildung;
(3) die Lehrerausbildung; und
(4) die Förderung von Unternehmertum und technologischer Innovation.

Mit dieser Strategie sollen die Ziele des Programms erreicht werden, nämlich die Ausbildung hochqualifizierter Fachkräfte, die technisch-wissenschaftlich in der Lage sind, Forschung und technologische Entwicklung zu betreiben, vor allem aber unternehmerisch denkender Fachkräfte, die in der Lage sind, direkt auf die Bedürfnisse der Gesellschaft in der Berufswelt außerhalb der akademischen Welt einzugehen.

Zur Verbesserung der didaktisch-wissenschaftlichen Ausbildung sind die Fächer Biostatistik, Biosicherheit und medizinische Notfälle, Methodik der wissenschaftlichen Forschung, Methodik der Hochschulbildung, Innovation und Unternehmertum in den Gesundheitswissenschaften, Arzneimitteltherapie sowie Experimentelle und Humanbioethik für alle Schwerpunktbereiche verpflichtend vorgeschrieben und zielen darauf ab, das wissenschaftliche Denken der Studierenden zu fördern sowie die didaktisch-pädagogische Ausbildung der Studienanfänger zu gewährleisten.

Was die fachliche Ausbildung betrifft, so verfügt jeder Schwerpunktbereich des Studiengangs (Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie und Traumatologie, Zahnmedizin, Kiefergelenksfunktionsstörungen und orofaziale Schmerzen, Endodontie, Implantologie, digitale Zahnmedizin, Kinderzahnheilkunde, Kieferorthopädie, Parodontologie, Zahnprothetik, Zahnärztliche Radiologie und Bildgebung sowie Öffentliche Gesundheit) über eigene spezifische Lehrfächer mit einem erheblichen Anteil an klinischer Tätigkeit sowie einer Ausrichtung auf wissenschaftliche Forschung und/oder technologische Innovation. Hervorzuheben ist, dass die Studierenden neben den für jeden Schwerpunktbereich des Studiengangs festgelegten Pflichtfächern die Möglichkeit haben, bis zu drei Wahlfächer aus einem anderen Schwerpunktbereich zu belegen, was den multi- und interdisziplinären Charakter der Ausbildung der in den Studiengang aufgenommenen Studierenden unterstreicht. Zu dieser Möglichkeit gehört auch die Belegung von Fächern an anderen Bildungseinrichtungen, vorbehaltlich der Genehmigung durch die Programmkoordination; diese werden vom Masterstudiengang SLMANDIC vollständig angerechnet. Alle im Studiengang enthaltenen Lehrveranstaltungen wurden unter Berücksichtigung der curricularen Struktur der Schwerpunktbereiche und der Forschungsschwerpunkte konzipiert.

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Akademischer Masterstudiengang in Zahnmedizin

Im Masterstudiengang sind die Fächer zu theoretischen, methodologischen und didaktisch-pädagogischen Grundlagen, die allen Schwerpunktbereichen gemeinsam sind, verpflichtend und zielen auf die Förderung des kritischen Denkens sowie auf die didaktisch-pädagogische und wissenschaftliche Ausbildung der Studierenden ab. Es handelt sich um folgende Fächer: Biostatistik, Biosicherheit und medizinische Notfälle, Methodik der wissenschaftlichen Forschung, Methodik der Hochschulbildung, Experimentelle und Humanbioethik, Lehrpraktikum I und Gesundheitspolitik. Für die fachliche Ausbildung verfügt jeder Schwerpunktbereich des Studiengangs über eigene spezifische Pflichtfächer.

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Akademisches Doktorat in Zahnmedizin

Die Lehrveranstaltungen des Promotionsstudiums unterscheiden sich von denen des Masterstudiums dadurch, dass sie eine Vertiefung des wissenschaftlichen und kritischen Wissens ermöglichen, mit dem Ziel, Forscher auszubilden, die ihre Tätigkeit an jeder beliebigen Einrichtung eigenständig ausüben können. Genau wie im Masterstudiengang gibt es Pflichtfächer, die für alle Schwerpunktbereiche gleich sind. Diese sind: Grundlagen der Zellbiologie, Methodik der wissenschaftlichen Forschung II, Gewebereaktion, Munddiagnostik, Finite Elemente, Mundmikrobiologie, Biostatistik II, Biomaterialien und Dentalmaterialien, Immunpharmakologie, Einführung in die Lasertechnik, Systematische Literaturrecherche, Klinische Seminare und Forschungsseminare. Für die fachliche Ausbildung verfügt jeder Schwerpunktbereich des Studiengangs über seine eigenen spezifischen Pflichtfächer.

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