Masterstudiengang in Medizinwissenschaften

Internationalisierung des Masterstudiengangs in Medizinwissenschaften

Die SLMANDIC hat einen Ausschuss für Internationalisierung eingerichtet, der für die Systematisierung internationaler Abkommen und Vereinbarungen in den Bereichen Lehre, Mobilität von Lehrenden und Studierenden sowie für die Koordination von Aktivitäten im Rahmen von Kooperations- und Austauschprogrammen zuständig ist. Die Hochschule fördert Internationalisierungsstrategien in allen ihren Ausbildungsbereichen. So unterhält die SLMANDIC beispielsweise eine formelle Partnerschaft mit dem Miami Anatomical Research Center (M.A.R.C.) in den USA für Kurse in chirurgischer Anatomie für Studierende im Grund- und Aufbaustudium. Es fanden Fortbildungen an der Fundación Universitaria del Bages im Bereich der primären Gesundheitsversorgung, am Johns Hopkins Hospital in Baltimore (USA) im Bereich der Radiologie sowie in Katalonien statt.

Eine wichtige Form des Austauschs und der Zusammenarbeit im Hinblick auf die institutionelle Internationalisierung ist die Teilnahme von Studierenden und Lehrenden an Aktivitäten an ausländischen Hochschulen, die Partner der SLMANDIC sind. Um die Lehrenden zur Aktualisierung und Vertiefung ihres Wissens sowie zur internationalen Zusammenarbeit mit Gruppen und Institutionen anzuregen, die in ihrem Fachgebiet für ihre Exzellenz anerkannt sind, hat die SLMANDIC einen Beschluss verabschiedet, der Kriterien für die Gewährung einer Freistellung zur Absolvierung eines Postdoktorandenpraktikums, sowohl im Inland als auch im Ausland, für Lehrkräfte der SLMANDIC bei Fortzahlung des Gehalts, mit einer Mindestdauer von 3 Monaten und einer Höchstdauer von 1 Jahr. Darüber hinaus werden die Durchführung von Lehrveranstaltungen und die Präsentation wissenschaftlicher Arbeiten auf internationalen Veranstaltungen innerhalb der Einrichtung ausdrücklich gefördert. Es gibt eine interne Regelung, die finanzielle Mittel zur Deckung der Kosten für Kongressanmeldungen, Flugtickets und Unterkunft für Studierende und Lehrende bereitstellt. 

Im Rahmen der institutionellen Internationalisierungsstrategien haben die Lehrkräfte Austauschaufenthalte an Hochschulen im Ausland absolviert, wobei bereits gemeinsame wissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht wurden, unter anderem an der Universität von Manitoba – Kanada, der Indiana University – USA, der Universität Turku – Finnland, der University of California – USA, der McGill University – Kanada, der Universität Göteborg – Schweden, der Universität Leuven – Belgien und der University of Illinois at Chicago – USA

Siehe:

Regelungen zur Teilnahme von Lehrenden an Veranstaltungen Regelungen zur Teilnahme von Studierenden an Veranstaltungen

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Orpheus-Gruppe

Die Fakultät São Leopoldo Mandic ist die einzige brasilianische Bildungseinrichtung, die der Orpheus-Gruppe angehört – einer Organisation für die Promotion in Biomedizin und Gesundheitswissenschaften im europäischen System –, die Mitglied der Vereinigung europäischer Universitäten ist und Bildungseinrichtungen aus den Bereichen Gesundheitswissenschaften und Biomedizin zusammenführt.
Zu den Aufgaben von Orpheus gehören insbesondere: die Vertretung der Hochschulbildung und Forschung in den Bereichen Biomedizin und Gesundheitswissenschaften sowie die Einflussnahme auf die Politikgestaltung sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene; die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedern des Verbandes sowie den Aufbau effektiver bilateraler und multilateraler Netzwerke zu fördern; die Zusammenarbeit in Forschung und Entwicklung gemeinsamer Doktoratsprogramme zu begünstigen; die Harmonisierung der Doktoratsprogramme in Biomedizin und Gesundheitswissenschaften zu ermöglichen; die Mobilität von Doktoranden und Lehrenden zu fördern; die Qualitätssicherung in Forschung und Doktorandenausbildung voranzutreiben und insbesondere ein Akkreditierungsverfahren für Doktorandenprogramme in der Biomedizin und den Gesundheitswissenschaften zu entwickeln.