Die am 16. Juli 2025 von der Nationalen Kommission für die Facharztausbildung (CNRM) verabschiedete Entscheidung legt die Registrierung als Facharzt (RQE) als Voraussetzung für die Aufnahme in ein neues Weiterbildungsprogramm fest. Ziel dieser Maßnahme ist es, Fachärzten den Zugang zu Weiterbildungen in Subspezialgebieten durch die RQE zu erleichtern, anstatt ihn ausschließlich über die Facharztausbildung selbst zu ermöglichen.
In diesem Artikel erhalten Sie ein besseres Verständnis dafür, was diese Entscheidung mit sich bringt und wie sie sich auf Ihre medizinische Karriere auswirken kann.
Was ist RQE?
Die Facharztqualifikationsregistrierung (RQE) ist die Registrierung, die vom Bundesrat für Ärzte an Ärzte vergeben wird, die eine Spezialisierung durch eine medizinische Facharztausbildung abgeschlossen oder eine Zertifizierungsprüfung bestanden haben.
Welche Änderungen gibt es in der Praxis?
Bis September 2025, als die neue Regelung in Kraft trat, war eine vorherige Ausbildung in einem direkten medizinischen Weiterbildungsprogramm Voraussetzung für die Auswahlverfahren zur Aufnahme einer zweiten Facharztausbildung. Mit anderen Worten: Der einzige Weg, eine neue Weiterbildung zu beginnen, führte über den Abschluss der Basisfacharztausbildung.
Dies geschah, weil postgraduale Zertifikate nicht als gültiger Nachweis der Voraussetzung angesehen wurden, da ein im weiteren Sinne nicht als gleichwertig mit einer Facharztausbildung angesehen wird.
Neu ist, dass Ärzte, die ihren Facharzttitel und damit ihre RQE (Specialist Qualification Registration) erworben haben, nun auch ohne vorherige Facharztausbildung in ihrem medizinischen Basisfach eine neue Spezialisierung über eine medizinische Weiterbildung beginnen können.
Mit anderen Worten: Derzeit ist die einzige Voraussetzung für die Aufnahme in ein medizinisches Subspezialisierungsprogramm der Besitz der Facharztqualifikationsregistrierung (RQE), unabhängig davon, ob diese durch eine Facharztausbildung oder eine Zertifizierungsprüfung erworben wurde.
Medizinische Postgraduiertenstudien
Trotz der neuen Entscheidung gelten medizinische Aufbaustudiengänge weiterhin nicht als gleichwertig mit der Facharztausbildung, sie sind jedoch Teil des Prozesses, den ein Arzt durchlaufen muss, um seinen Facharzttitel über die Zertifizierungsprüfung zu erlangen.
Obwohl gegenüber postgradualen medizinischen Studiengängen immer noch viele Vorurteile bestehen, dienen sie als Alternative zur Facharztausbildung, und ihre Qualität und Zuverlässigkeit hängen von der jeweiligen Bildungseinrichtung ab.
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Die für diesen Artikel verwendeten Informationen stammen von der offiziellen Website des Bildungsministeriums, sind zum Zeitpunkt der Veröffentlichung auf dem neuesten Stand und können sich ändern.